Meine Ziele

Dafür setze ich mich gerne ein

  • Menschen ohne Unterschied

„Der Mensch hat nicht Wert, der Mensch hat Würde.“ Bischof Franz Kamphaus

Jedes Amt ist für mich eine Verpflichtung zum Dienst am Nächsten. Die Würde des Menschen, die Einzigartigkeit eines jeden verpflichtet uns. Zur Hilfe für alle, die unserer Unterstützung bedürfen. Als Behindertenbeauftragter sind mir Kontakte zu Einrichtungen und Diensten der Behindertenhilfe, Vereinen, Institutionen und Selbsthilfegruppen ein Anliegen. Ihre Erkenntnisse sind mir wichtig. Ihre Arbeit hilft uns allen. Ohne sie ist behinderten Menschen Teilhabe am gesellschaftlichen Leben nicht möglich.

Dankbar bin ich für die vielen liebevollen Erfahrungen in der Lebenshilfe Speyer-Schifferstadt. Eine Gemeinschaft, die auch in Schifferstadt große Zuneigung und Unterstützung erfährt, bei der mit großem haupt- und ehrenamtlichen Engagement Menschen mit Behinderungen zu einem erfüllten Leben hin begleitet werden.

 

  • Selbstbestimmtes Leben für alle

„Wege entstehen dadurch, dass man sie geht.“ Franz Kafka

Vordringliche Aufgabe eines/r Behindertenbeauftragten ist es Sorge zu tragen, dass unterschiedliche Lebensbedingungen von behinderten Frauen und Männern berücksichtigt und geschlechtsspezifische Benachteiligungen beseitigt werden. Darauf will ich gerne hinzuwirken. In allen Bereichen des Lebens gleichwertige Lebensbedingungen für Menschen mit und ohne Behinderungen zu schaffen, ist und bleibt aber unsere gemeinsame Aufgabe. Dabei ist besonderen Bedürfnissen Rechnung zu tragen. Wie z.B. im öffentlichen Bereich.

 

  • Eine barrierefreie Stadt

„Wer heute barrierefrei denkt und plant wird gerade im Hinblick auf den demografischen Wandel morgen die Früchte einer barrierefreien Umwelt und gleichberechtigten Teilhabe ernten.“ Ottmar Miles-Paul, Rheinland-pfälzischer Landesbeauftragter für die Belange von Menschen mit Behinderungen

§8 des Bundesgleichstellungsgesetzes verpflichtet zur Herstellung von Barrierefreiheit in den Bereichen Bau und Verkehr. Barrierefreiheit ist in Schifferstadt seit Jahren Ziel. Viele Erfolge hinsichtlich barrierefreien Bauens kennzeichnen die Bemühungen von Stadtverwaltung und Stadtrat, von Vereinen und Institutionen. Öffentliche Gebäude und Einrichtungen z.B. sind heute weitgehend barrierefrei. „Barrierefreiheit ist kostenneutral!“, so Richard Auernheimer. Richtig ist, was nicht in der Planungsphase berücksichtigt wird, kostet später umso mehr. Natürlich können jedoch nicht alle Barrieren in einer Stadt in kurzer Zeit entfernt werden. Es bleibt noch viel zu tun, um oben genannte Ziele auf allen Ebenen zu erreichen.

Die Mobilität von älteren Menschen, von Familien mit Kindern und insbesondere die der Kinder selbst, verlangt heute ein hohes Maß an Sicherheit im Straßenraum und auf öffentlichen Plätzen. Rollstuhlgerechte und ausreichend breite Bürgersteige sichern Lebensqualität von Menschen. Dies zu verwirklichen ist eine lohnende Aufgabe. Richard Auernheimer ist überzeugt: „Barrierefreie Kommune – es lohnt sich – für alle! Sie ist keine Utopie, sondern machbare Perspektive.“  Verfolgen wir gemeinsam dieses Ziel.